Lights out, Spot on! – zum Festival der guten Laune
Jedes Jahr findet ein besonderes Festival statt, auf dem sich Varietékünstler, Artisten und andere Schausteller aller Nationen treffen und die Zirkuskultur feiern. Diese möchten wir Ihnen im Blog näher bringen.
Varieté
Im heutigen Zeitalter bezeichnet man damit eine Bühne mit wechselndem, buntem Unterhaltungsprogramm in Form von Artistik, Tanz, Akrobatik und Gesang, denn: „Wer viel bringt, wird manchem etwas bringen“. (Goethe) Alle Einzeldarbietungen sind in sich geschlossene Einheiten, weswegen es sich an Zirkusvorstellungen anlehnt.
Den Ursprung findet man im Pariser Varieté, das sich im 19. Jahrhundert entwickelt hat. In diesem traten Kraftmenschen, Löwenbändiger oder Elefantendresseure auf. Es war eine Welt von kurzen Röcken und langen Beinen, die in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts gar bis zum Ausziehen der Ladies gipfelte. Dabei spielte der Cancan die wichtigste Rolle, wie er zum Beispiel aus dem Film Moulin Rouge bekannt ist. Die Tänzerinnen waren in Lagen weißer Spitzenröcke, schwarzen Strümpfen und Strumpfhaltern gekleidet, um ihre Beine bestmöglich präsentieren zu können. Der Tanz wurde zu einer erotischen Zeremonie, die jedoch auch akrobatisches Talent erforderte. Da sich daraus Nackttänze etablierten, bei denen bestimmte Körperbereiche nur mit Muscheln bedeckt waren und diese häufig von Prostituierten aufgeführt wurden, nahm gleichzeitig die Prostitution in Paris zu. Der Trend des Nackttanzens blieb, doch auch Revuegirls folgten. In den 1920er-Jahren tanzten und sangen sie mit Glitzerschmuck, Netzstrümpfen, High Heels, Strapsen, goldenen Höschen und Roben. Sie waren Teil der Dekoration, die bewundert wurden und stets über eine Bühnentreppe hinab schritten.
In Deutschland bezeichnete der Begriff Ende des 19. Jahrhunderts Bühnen der leichten Unterhaltung. Die Zahl der Varietés nahm nach 1960 jedoch rapide ab, als das Fernsehen zur Konkurrenz wurde.
Schausteller
Schausteller sind alle Personen, die auf Volksfesten und Jahrmärkten Varieté-Attraktionen vorführen. Darunter fallen Artisten, Seiltänzer, Schlangenmenschen, Dompteure, Messerwerfer, Clowns, Wahrsager, Zauberer, Akkordeonspieler und viele mehr. Schausteller haben ca. 120 Tage im Jahr Saison und sind meist als Familienbetrieb tätig. Artisten werfen oder balancieren zum Beispiel Gegenstände oder Menschen, machen komplizierte Saltos, balancieren auf einem Hochseil oder arbeiten als Dompteur mit Tieren.
Die Blogseiten informieren über das Festival der Künstler, über Varietés, den Beruf und Alltag von Schaustellern sowie die harte Arbeit der Artisten.
„Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer bloß Spieler!" (William Shakespeare)
Ein Zirkuszelt ist eine gewaltige Konstruktion. Viele Hände werden benötigt um es immer wieder auf und ab zu bauen. Aber wie ist es überhaupt konstruiert und gibt es schon neue Modelle? Informationen zum Thema Bauwesen in Fachbüchern auf lehmanns.de. Fachbücher zum Thema Bauwesen bestellen bei Lehmanns.de
Vielleicht könnte man so das sehr interessante und an Abwechslung reiche Leben der Leute aus dem Zirkus oder einem Varieté-Theater bezeichnen. Sie sind immer unterwegs, und sie wohnen bedingt durch den ständig wechselnden Aufenthalt in den unterschiedlichsten Städten zumeist in Wohnwägen.
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